Direkt zum Seiteninhalt

Gesundheitstipps Verdauung

Old


Verdauungsstörungen
Unter dem Begriff Verdauung wird nicht die Stuhlentleerung verstanden, sondern die Zerlegung und Aufspaltung der Nahrung in ihre Grundbausteine, die dann durch die Dünndarmschleimhaut aufgenommen (resorbiert) werden.

Erkrankungen der Verdauungsorgane können Magen, Darm, Leber, Gallenwege oder Bauspeicheldrüse umfassen. Da dabei diese Organe vielfach geschwächt oder gereizt sind, gilt es auch die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu überdenken und zu ändern.

Stress, Nervosität, ungeregelte und hektische Ess- und Lebensgewohnheiten, Fast-Food-Ernährung, zu fette Nahrungsmittel, Fertignahrung, Reizmittel wie Nikotin, Koffein, Alkohol und Süssigkeiten, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten usw. sind vielfach die Ursache für Störungen der verschiedenen Verdauungsorgane.

Ernährungstherapie


  • Bewusst auf geregelte und ruhige Ess- und Lebensgewohnheiten achten.

  • Ernährung langsam auf eine leichte Vollwertkost und später auf normale Vollwertkost umstellen.

  • Auf langsames Kauen und Essen achten.

  • Keine zu grossen Mahlzeiten einnehmen. Besser sind mehrere kleine Mahlzeiten.

  • Fettarme Kost / Süssigkeiten und Reizmittel stark einschränken.

  • Blähende Nahrungsmittel und Fertiggerichte meiden.

  • Konsum von tierischem Eiweiss einschränken (Fleisch und Eier).

  • Säure-Basen-Haushalt kontrollieren und wenn nötig ins Lot bringen. Verlangen Sie bei uns Urin-Test-Streifen


Grundregeln, die es zu beachten gilt...

  • Ernährungsumstellung auf verträgliche Kost.

  • Die Zusammenhänge von Stress, hektischen Lebensgewohnheiten, Ernährungsweise und den Verdauungsstörungen erkennen und wahrnehmen. Dementsprechend die Konsequenzen ziehen.

  • Sich bewusst werden, dass eine optimale und ausgewogene Ernährung für die Gesunderhaltung und die Leistungsfähigkeit des Körper von grösster Wichtigkeit ist.


Auch dies kann helfen...

  • Bei Stress und seelischer Unausgeglichenheit Johanniskraut-Präparate über längere Zeit einnehmen.

  • Zur gezielten Beruhigung und Entspannung eignen sich unsere Relaxin Kapseln.


Verdauungsbeschwerden / Leber-Galle Störungen

Bei schlechter Verdauung, Magendruck, erschwerter Fettverdauung, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Leber-Galle-Leiden bringen die
Amarosan Tropfen und der Amarosan Sirup Linderung. Amarosan hilft, zusammen mit einem Aufbaupräparat auch bei dauernder Müdigkeit. Bei chronischen Beschwerden kurmässig einnehmen. Zudem ist es wichtig vorübergehend ein hochdosiertes Multivitamin-Spezialpräparat (Selvit) einzunehmen.

Bei akuten Verdauungsbeschwerden zusätzlich
Flamisan Enzymdragées einnehmen.

Zur Verbesserung der Funktion von Leber und Galle und deren Regeneration ist eine kurmässige Anwendung von
Hepavital (pflanzliche Kapseln mit Mariendistel) oder Galemit (pflanzliches Elixier mit Artischocke und Enzian) sehr wirksam. Die Leber ist unser grösstes Entgiftungsorgan und soll darum mehrmals jährlich in der Funktion unterstützt werden. Viele Verdauungsstörungen können dadurch gelindert werden.



Blähungen / übermässige Gasbildung *

Hier empfiehlt sich eine kombinierte Behandlung mit
Amarosan Tropfen oder Sirup, den Flatulisan Tropfen und den Digestosan Dragées. Blähungen können auch auf Grund von Gärungsvorgängen im Darm entstehen. Die beeinträchtigte Darmflora muss mit den Lactiflor Kapseln wieder aufgebaut werden. Rohkost meiden. Nahrungsmittel gut kauen und einspeicheln. Bei hellem Stuhlgang ist zusätzlich ein Leber-Gallenmittel einzunehmen.

Magen- und / oder Darmschleimhautentzündung /
nervöse Verdauungsbeschwerden *

Bei Magen- Darmschleimhautentzündungen, nervösen Magen- Darmbeschwerden, Magen- Darmkrämpfen, Magenübersäuerung, Druck- und Völlegefühl bringen die Gastrisan Tropfen Linderung. Bei hellem Stuhlgang ist zusätzlich ein Leber-Gallenmittel
(Amarosan) einzunehmen. Wichtig ist eine. Darmsanierung !! *

Bei chronischen Darmschleimhautentzündungen ist eine kurmässige kombinierte Anwendung der
Gastrisan Tropfen mit den Olibanum Weihrauchtabletten eine wirksame Therapie. Bei starken Entzündungsprozessen und Beschwerden zusätzlich natürliche Vitamin E in hohen Dosen. Da bei solchen chronischen Entzündungen auch die Darmflora nicht mehr im Gleichgewicht ist, sollte diese unbedingt mit den Lactiflor Kapseln wieder aufgebaut werden (siehe auch Merkblatt Darmaufbaukur). Bei Lactose-Intoleranz an Stelle von Lactiflor  Perenterol oder Bioflorin einnehmen.
Bei starken Blähungen/Krämpfen
Digestosan einnehmen.
Bei nervösen Verdauungsstörungen zusätzlich kurmässig pflanzliche Entspannungs- und Beruhigungs-Präparate oder gezielt unsere
Relaxin Kapseln anwenden. Entspannungsbäder machen und Magentee / Verdauungstee trinken.

Bei Magenschleimhautentzündung
Rollkur mit Magentee oder Kamillentee. 2-3 x täglich eine Tasse Tee trinken, dann je fünf Minuten auf dem Rücken, Bauch, linke und rechte Seite liegen.

Zur Behandlung von Magenübersäuerung gibt es verschiedene wirksame Mittel. Als
Naturheilmittel hat sich die Einnahme von
Lehmpulver bewährt.
In der Regel dauert eine Anfangskur 3 Monate, danach kann entweder die
Dosierung reduziert oder eine Pause gemacht werden. Bei erneuten Anzeichen
einer Verschlechterung, wird mit der Behandlung fortgesetzt.

Nach dem ersten Monat der Behandlung sollte unbedingt eine Vitalstoffkur
(mindestens 1 Monat) mit unserem
Selvit Vitalstoff-Granulat durchgeführt werden.
Dies darum, damit die durch den Durchfall verlorengegangen Vitalstoffe wieder
ersetzt werden können. Bei der Anwendung von Selvit-Vitalstoff-Granulat wird, falls höhere Dosen natürliches Vitamin E zum Therapieplan gehören, die Dosierung für das Vitamin E auf eine Kapsel pro Tag reduziert!
Verstopfung / der Darm streikt - was nun?  *

Grundsätzlich ist die regelmässige Entleerung des Darmes eine individuelle Angelegenheit. Als normal gilt 1-3 x täglich bis alle 2-3 Tage. Jedermann/frau sollte seinen Rhythmus kennen. Aus verschiedenen Gründen kann nun die Passage des Darminhaltes verzögert werden und der Entleerungsreflex nicht funktionieren, d.h., der Darminhalt verhärtet sich oder die Darmwand verliert den Bewegungsreflex. Tritt dies auf, sprechen wir von akuter Verstopfung. Diese leichte Art darf aber nicht zum Griff von Abführmitteln führen.
Kurzfristig auftretende Verstopfung entspringt oft nachvollziehbaren Ursachen wie z.B. Kostwechsel / zu geringe Flüssigkeitsaufnahme / nach Narkosen / bei einseitiger Ernährung / bei Ballaststoffmangel / langes und dauerndes Sitzen / Bewegungsmangel / seelische Probleme.

Geht eine akute in eine chronische Verstopfung über, so gilt es diese mit Geduld anzugehen um so die Darmträgheit zu beheben.
Es gibt einfache Methoden, dem streikenden Darm beizukommen. In jedem Falle sollten folgende Regeln beachtet werden:

  • Täglich Früchte, Gemüse, Salate und Vollkornprodukte essen.

  • Genügend Flüssigkeit trinken (täglich ca. 2 Liter), davon 2-3 Tassen

  • Stoffwechseltee. Morgens in Glas lauwarmes Wasser vor dem Essen !


  • Innere Verspannungen mit Entspannungsdragées oder Hyperflos forte behandeln. Dadurch lösen sich auch die verkrampften Darmmuskeln.Auch Entspannungsbäder können unterstützend wirken.

  • Viel Bewegung an der frischen Luft.

  • Versuchen Sie, täglich zu einer bestimmten Zeit auf die Toilette zu gehen und verweilen Sie dort.

  • Basenmittel über lange Zeit einnehmen


  • Bei Verstopfung viel Flüssigkeit trinken und ausreichend Balaststoffe zuführen.Rezept für ein balaststoff- und milchzuckerhaltiges Müesli (baut die Darmflora auf)1-2 Esslöffel Crispolac Morga, 3-5 Esslöffel Bifidus-Naturejohurt,1 Esslöffel Edelweiss Milchzucker und 2 Esslöffel Biotta Digest-Saft. Dieses Müesli 1-2 täglich einnehmen. Dazu viel Flüssigkeit  und über längere Zeit unsere Stoffwechseltropfen einnehmen. Für eine optimale Verdauung ist es auch notwendig die Darmflora immer wieder neu aufzubauen. Dazu eignen sich die Lactiflor Kapseln. Bei anhaltender Verstopfung zusätzlich zur „Crispolac-Methode“ morgens und abends je 2 Esslöffel Leinsamen fein zerkauen und mit 2 dl Flüssigkeit hinunterspülen.starke und chronische VerstopfungBei chronischem Gebrauch von pflanzlichen oder chemischen Abführmitteln(ausgenommen sind Quellmittel und Lactulose-Präparate sowie Transipeg) wird die Darmschleimhaut dauernd gereizt. Dies hat zur Folge, dass sich dadurch die Darmschleimhaut verändert. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig diese Abführmittel ausschleichend abzusetzen und durch Transipeg zu ersetzen.Nach dem Absetzen dieser Abführmittel sollte die „Crispolac-Leinsamen-Methode“ (siehe oben unter "Bei Verstopfung") genügen. Wenn nicht, so ist Transipeg das Mittel der Wahl. Im Weiteren ist darauf zu achten, dass zur „Pflege“ der Darmschleimhaut 3 mal täglich 2 Onobin Nachtkerzenöl-Kapseln eingenommen werden. Zudem kann mit unserem Selvit-Multivitamin-Granulat die Vitalstoffversorgung sichergestellt werden (unter anderem Kalium, Magnesium und die B-Vitamine).Die gleichzeitige Einnahme eines Leber-Regenerations-Präparates auf der Basis von Mariendistelsamen (Hepavital) trägt viel dazu bei, dass sich die Verdauung normalisieren kann.


Pankreas / Bauchspeicheldrüse

In der Bauchspeicheldrüse werden wichtig Substanzen für die Verdauung sowie das Insulin produziert. Die Bauchspeicheldrüse ist also ein sehr wichtiges Organ. Zur Unterstützung und Regeneration der Bauchspeicheldrüse sind folgende Produkte sinnvoll:
Fortakehl, Zimachrom, Verdauungstropfen Digestovit ®, Basenmittel Es gilt sehr darauf zu achten, nicht zu viele Kohlenhydrate in den Ernährungsplan einzubauen.

Die meisten der oben aufgeführten Präparate sind wirksame Hausspezialitäten von uns.

* Darmaufbaukur siehe unter dem Merkblatt Darmaufbau/Darmsanierung!



Fragen Sie uns. Wir haben Erfahrung und beraten Sie gerne!


Gesundheit und Schönheit


Die Drogerie für Ihr Wohlbefinden!
9042 Speicher Tel. 071 344 10 22

© Meinrad Sonderegger
eidg. dipl. Drogist , kant. appr. Naturheilpraktiker
Krankenkassenanerkennung für Phytotherapie
(bei Alternativ-Zusatzversicherung)

Drogerie Sonderegger GmbH •  Hauptstrasse 50 •  9042 Speicher • Telefon: 071 / 344 10 22  • E-Mail: Drogerie Sonderegger
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07.30 bis 12.00 und 13.30 bis 18.30, am Samstag 07.30 durchgenend bis 16.00 Uhr
Zurück zum Seiteninhalt